Portraitfoto Carmen Nowack PTV

Teilnehmerin der Podiumsdiskussion

Carmen Nowack bekleidet die Position des Solution Director Data im Business Development der PTV Planung Transport und Verkehr in Karlsruhe. Sie hat Geographie mit den Nebenfächern Volkswirtschaftslehre und Öffentliches Recht in Mannheim studiert und arbeitet seit mehr als 20 Jahren mit Geodaten.

Bei der PTV war Carmen Nowack lange Zeit zuständig für das Produktmanagement Maps & Content. Als Solution Director Data treibt sie nun die Datenstrategie für die gesamte PTV weiter. Dazu gehört auch die Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen im Zusammenspiel mit der PTV Software und Daten aus unterschiedlichsten Quellen. Die nun in der Entstehung befindlichen neuen Mobilitätskonzepte bieten dazu eine breite Aktionsfläche.

Teilnehmer der MDM-Konferenz 2018 am 18. und 19. Juni 2018

Wir vom Startup INTEFRA erwarten einen regen Austausch mit Experten aus Wirtschaft, Forschung und Politik darüber, welche Rolle zukünftig V2I-Kommunikationssysteme beim autonomen Fahren spielen werden. Wir hoffen, dass wir aus den Diskussionen Erkenntnisse gewinnen, welche Daten von der Infrastruktur notwendig werden, um ein sicheres autonomes Fahren in Zukunft zu gewährleisten.

Der Fokus unsere Tätigkeit liegt auf dem Gebiet von Baustellen. Wir beschäftigen uns hierbei konkret mit der Erzeugung von exakten und echtzeitbasierten Daten und die Übermittlung dieser an Fahrzeuge und Navigationssysteme.

Besucher und Teilnehmer der Podiumsdiskussion

Dr. Tobias Miethaner ist Abteilungsleiter Digitale Gesellschaft beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

„Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur bekennt sich eindeutig zum Prinzip Open Data und hat den Anspruch, auf diesem Feld Vorreiter zu sein. Mit der mCLOUD und dem Mobilitäts Daten Marktplatz stellt das BMVI Plattformen bereit, die den Zugang zu Mobilitätsdaten erleichtern oder sogar erst ermöglichen.

Der MDM-Konferenz wünsche ich in diesem Sinne gutes Gelingen und freue mich auf die interessanten Diskussionen.“

Teilnehmer der Podiumsdiskussion und Impulsgeber für die Themen „Münchner Kreis“ und das Forschungsprojekt EXCELL.

Univ.-Prof. Dr. Helmut Krcmar ist seit Oktober 2002 Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik der Technischen Universität München und Zweitmitglied der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften. Von 2010-2013 war er Dekan der Fakultät für Informatik. Seit 2004 ist er Mitglied im Programmkommittee des Elite Graduate Programms „Finance and Information Management (FIM)“ im Elitenetzwerk Bayern.

Prof. Krcmar ist stellvertretender Vorsitzender des Nationalen E-Government Kompetenzzentrums (NEGZ), Mitglied des Datenschutzbeirats der Deutschen Bahn sowie Vorstandsmitglied und Vorsitzender des Forschungsausschusses der übernationalen Vereinigung für Kommunikationsforschung e.V. „Münchner Kreis“.

Ein Forschungsinteresse von Prof. Krcmar ist die Rolle von digitalen Plattformen für Mobilität. In diesem Kontext ist er am vom BMWi geförderten Forschungsprojekt „ExCELL – Echtzeitanalyse und Crowdsourcing für eine selbstorganisierte City-Logistik“ beteiligt.

 


 

Logo Münchner Kreis

Der MÜNCHNER KREIS ist die führende unabhängige Plattform zur Orientierung für Gestalter und Entscheider in der digitalen Welt.
Als gemeinnütziger Verein bietet er eine unabhängige, interdisziplinäre und internationale Plattform, die den aktiven und vielfältigen Diskurs zwischen Kompetenzträgern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik erlaubt. Mit diesen Aktivitäten analysieren sie zukünftige Entwicklungen und generieren damit fundierte Leitgedanken zu den technischen, ökonomischen, politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen im Spannungsfeld der digitalen Transformation.

https://www.muenchner-kreis.de/

Arbeitskreis „Intelligente und vernetzte Mobilität“

Die Expertengruppe „Intelligente und vernetzte Mobilität“ wurde vom Vorstand des MÜNCHNER KREIS beauftragt, neue Impulse für eine intelligente und vernetzte Mobilität von Menschen und Gütern als Grundvoraussetzung für Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und Wohlstand im Europa des 21. Jahrhunderts zu generieren. Dazu kombiniert die Expertengruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Helmut Krcmar (TU München) und Ludwig Haas (Detecon) die langjährige Erfahrung und Expertise ihrer Mitglieder aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft.

Zur Zukunftsstudie Mobilität. Erfüllung. System.

Wir konnten Herrn Schade, den Vorstandsvorsitzenden von ITS Deutschland, als Diskussionsleiter für das Abschlusspodium gewinnen.

Nach dem Studium und Diplom in Maschinenbau, Fachrichtung Energie- und Verfahrenstechnik, an der TU Berlin war Herr Schade langjährig international tätig in den Bereichen Störfallanalyse und Durchführung von Genehmigungsverfahren für die Errichtung und den Betrieb von Kernkraftwerken.

Anschließend war er tätig für IT Outsourcing und IT-Lösungen für Ministerien und Behörden.

Intelligente Verkehrssysteme

Seit 17 Jahren konzentriert er sich auf den Bereich Intelligente Verkehrssysteme mit den Schwerpunkten Organisations- und Partnerschaftskonzepte, rechtliche Rahmenbedingungen, Betreibermodelle, Geschäftspläne für ITS Dienste, begleitende Gremienarbeit in Berlin und Brüssel sowie Leitung von Normungsgremien in DIN, CEN und ISO.
Herr Schade ist Vorstandsvorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Intelligente Verkehrssysteme und Präsident der Gesellschaft für Verkehrstelematik Bayern.

Thomas Sauter-Servaes

Thomas Sauter-Servaes, Dr.-Ing., leitet seit 2013 den Ingenieurstudiengang Verkehrssysteme an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Gleichzeitig forscht er an der ZHAW School of Engineering mit dem Fokus auf innovative Mobilitätsangebote und ist Inhaber des Beratungsbüros mobilecular.

Bis 2008 arbeitete er an der TU Berlin mit den Forschungsschwerpunkten Intermodalität und Low-Cost-Verkehr. 2007 promovierte er über innovative Kooperationsmodelle im Personenfernverkehr. Anschliessend war er Projektleiter in der Geschäftsentwicklung der DB Fernverkehr AG, Tourismusreferent beim Verkehrsclub Deutschland und Mobilitätszukunftsforscher am Institut für Transportation Design.
Abstract zur Keynote „Links & Likes“

Wie die Digitalisierung die Mobilität von morgen revolutioniert

Digitalisierung und Robotisierung werden in den kommenden Jahren die Mobilität in Deutschlands Städten stark verändern – und das voraussichtlich schneller als bislang erwartet. Innovative Mobilitätsdienstleistungen werden insbesondere den individuellen Strassenverkehr revolutionieren. Erfolgt diese Transformation ungesteuert, haben der leichtere Zugang zu Mobilitätsservices, die hohe Verfügbarkeit und deutlich fallende Preise ein steigendes Fahrtenaufkommen und zunehmende Beförderungsweiten zur Folge.

Der Vortrag erläutert die verschiedenen Entwicklungspfade, die der Trend zur Vernetzung und zum autonom fahrenden Vehikel auf Fahrzeuggestaltung und -einsatz, Raumwiderstände und -planung sowie das Gesamtverkehrssystem haben werden. Veranschaulicht wird der aktuelle Wettbewerb zwischen unterschiedlichen Ausprägungen zukünftiger Mobilität, der zu einem stärkeren „sowohl-als- auch“ statt dem derzeit vorherrschenden „entweder-oder“ bei der Verkehrsmittelwahl und dem Verschwimmen der Grenzen zwischen individuellem und öffentlichem Verkehr führen wird. Schon heute ist ein intensives Experimentieren neuartiger automobiler Konzepte zu beobachten, das sich in den kommenden Jahren noch verstärken wird. Welche Chancen und Risiken ergeben sich daraus für Stadtgestaltung, Arbeitswelt und letztlich die Lebensqualität?

Photo by Vanessa Püntener