Inwieweit und unter welchen Bedingungen stellen Navigationsanbieter, Mobilphoneanbieter, Automobilhersteller ihre Daten dem MDM zur Verfügung
Frank Maier, Swarco Traffic Systems GmbH

Aufzeichnungen

Abschrift Flipcharts

Inwieweit und unter welchen Bedingungen stellen Navigationsanbieter, Mobilphoneanbieter, Automobilhersteller ihre Daten dem MDM zur Verfügung

Automobilhersteller stellen

  • Positionsdaten
  • Geschwindigkeitsdaten (DAM ; DENM), verfügbar immer lokal

in bilateralen Vereinbarungen zur Verfügung

Sie erhalten und verwenden Daten von Navihersteller zur eigenen Verwendung

1. Rohdaten??
Provider, Automobil, Navi > MDM
Jeder will Daten nutzen, keiner stellt sie zur Verfügung

  • Datenmengenverarbeitung?
  • Aufbereitung?
  • Geschäftsmodel?

2. Daten der öffentlichen Hand > aufbereitet, geprüft
Parkdaten, Baustellendaten, Verkehrsdaten VR2, Bahn, Ampeldaten > MDM > Navi, Datenveredler (Apps), Automobil

Hürden für MDM?

  • Vertrauen in Datenqualität
  • Datenschutz
  • flächendeckende Datenbereitstellung (Datenlücken) > Ziel
  • Kann MDM eine Datenflut technisch verarbeiten
  • Datenvalidierung auf Plausibilität
  • Geschäftsmodell für Provider, Navihersteller fehlt
  • Wer ist für Datenqualität verantwortlich (im rechtlichen Sinne)

Zusammenfassung

1    Einleitung

Bei der MDM Verkehrsdatenkonferenz vom 10.11. – 11.11.2014 in Berlin, wurde im Zuge einer Open Space Veranstaltung Themen und Fragen zum MDM bearbeitet.  

Dieses Dokument fasst die Diskussionsbeiträge im Workshop zusammen.

Inwieweit und unter welchen Bedingungen stellen     

o    Automobilhersteller
o    Serviceprovider 
o    Navigationsgeräteanbieter

ihre Daten dem MDM zur Verfügung

2     Zusammenfassung
2.1    Istzustand

Die Automobilhersteller stellen 

•    Positionsdaten 
•    Geschwindigkeitsdaten ( CAM , DAEM)

in entsprechenden bilateralen Vereinbarungen lokal zur Verfügung. 

Serviceprovider und Navigationsgerätehersteller stellen ihre Daten gegen Bezahlung und mit entsprechender vertraglicher Vereinbarung zur Verfügung.

Das Interesse an der Nutzung von MDM Daten ist bei zuvor genannten Interessengruppen vorhanden.

2.2    Hürden für den MDM 

•    Wie könnten mögliche Vereinbarungen zwischen den o.g. Datenlieferanten und dem MDM aussehen? (Geschäftsmodel) 
•    Kann der MDM  große Datenmengen (Einzeldaten) zeitnah verarbeiten?
•    Wer ist für die Datenqualität im rechtlichen Sinne verantwortlich?
•    Wer stellt die Datenqualität für den Datenveredler, der sich aus dem MDM bedient,  sicher?

2.3    Möglicher Lösungsansatz 

Der MDM stellt in einem ersten Schritt Daten aus den öffentlichen Bereichen wie: 

•    Verkehrsrechenzentralen
•    Unterzentralen 
•    Kommunen  
•    Etc.

zur Verfügung.   

Diese Daten sind validiert und somit für die Datenveredler nutzbar. 

3    Resümee

Der MDM ist ein Schritt in die richtige Richtung die vorhandenen „Dateninseln“ zusammenzuführen, um durch Datenveredelung, dem Datennutzer einen Mehrwert generieren zu können. 

Bis es soweit ist, dass auch die zuvor genannten Hersteller ihre Daten zur Verfügung stellen,  sind  die Fragen unter Pkt. 2.2 zu beantworten. 

Die Bereitstellung und Nutzung der vorhandenen Daten aus der öffentlichen Hand (Pkt2.3) kann ein Meilenstein markieren.   

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Kontakt

Fragen zur Konferenz und zum MDM beantwortet Ihnen gerne
Dr. Lutz Rittershaus
Telefon: +49 2204 4